Die Schweiz befindet sich auf ihrem Weg zur elektronischen Rechnungsstellung und hat deren Nutzung für Transaktionen zwischen Lieferanten und Bundesbehörden seit 2016 vorgeschrieben.

Für B2B- und B2C-Transaktionen ist die elektronische Rechnungsstellung allerdings freiwillig, auch wenn es verschiedene landesweite Digitalisierungsinitiativen von Unternehmen gibt. Setzen Sie ein Lesezeichen auf diese Seite, um über kommende Informationen der Schweizer Steuerbehörde auf dem Laufenden zu bleiben.

Die Schweiz verlangt derzeit, dass Lieferanten bei Verträgen mit Bundesbehörden elektronische Rechnungen ausstellen, wenn der Auftragswert 5 000 CHF (ca. 5.200 EUR) übersteigt.

Es gibt zwei Hauptkanäle für die elektronische Rechnungsstellung, die Unternehmen zur Einreichung von E-Rechnungen bei den Bundesbehörden zur Verfügung stehen:

  • Lösung über ERP oder Dienstleister
  • Übermittlung einer lesbaren PDF per E-Mail

Privatunternehmen können sich freiwillig dafür entscheiden, elektronische Rechnungen auszustellen. Einige Initiativen, wie die QR-Rechnung, ermutigen Unternehmen zur Einführung der elektronischen Rechnungsstellung.

Seit Juni 2020 haben QR-Rechnungen die Einzahlungsscheine ersetzt. Die QR-Rechnung enthält einen Schweizer QR-Code, der alle relevanten Informationen für die automatisierte Zahlung in strukturierter Form bereitstellt.

Der QR-Code ist mit elektronischen Rechnungen kompatibel, indem der Datensatz um die QR-Referenz sowie die QR-IBAN in den Feldern Zahlungsreferenznummer und IBAN-Nummer ergänzt wird.

  • Integrität und Authentizität: Für alle Daten, die für die Mehrwertsteuer relevant sind, müssen Integrität, Authentizität und Unveränderlichkeit gewährleistet werden. Das Bundesgesetz über elektronische Signaturen, ZertES, regelt elektronische Signaturen.
  • Aufbewahrung und Archivierung: Rechnungen müssen so aufbewahrt werden, dass ihre Integrität, Echtheit und Verfügbarkeit während des Aufbewahrungszeitraums gewährleistet ist. Elektronische Signaturen werden explizit als Beispiel erwähnt. Die Aufbewahrungsfrist beträgt zehn Jahre nach Ende des Rechnungsjahres.
  • Zustimmung des Käufers: Diese ist für den rechtmäßigen Austausch von elektronischen Rechnungen erforderlich.

Die Schweiz schreibt zwar kein spezifisches Rechnungsformat vorschreibt, swissDIGIN wird allerdings als das empfohlene Format für die elektronische Rechnungsstellung angesehen. Weitere akzeptierte Formate sind:

  • Branchenübergreifende XML-Transaktionsstandards (UBL 2.0, CII XML 2.0)
  • Hybrides Format (ZUGFeRD, Factur-X)

Hier sehen Sie die wichtigsten Daten in der bisherigen Entwicklung der elektronischen Rechnungsstellung des Landes.

  • 1. Januar 2016: Für B2G-Transaktionen ist die die Ausstellung einer elektronischen Rechnung nun verpflichtend.
  • 1. Oktober 2022: Die QR-Rechnung ersetzt die bisher verwendeten Einzahlungsscheine. Alle Zahlungsanweisungen auf der Grundlage von Einzahlungsscheinen werden eingestellt.

Die elektronische Rechnungsstellung wird nicht nur in der Schweiz immer beliebter, sondern ist weltweit auf dem Vormarsch. Da die elektronische Rechnungsstellung zunehmend zur Pflicht wird, wird die Einhaltung von Vorschriften immer schwieriger und wichtiger denn je.

Die elektronische Rechnungsstellung mag ein globaler Trend sein, ist jedoch in ihrer Natur fragmentiert. Die Länder haben ihre eigenen Regeln und Vorschriften. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass Sie sich für die Einhaltung der Vorschriften für einen einzigen Anbieter entscheiden. Sovos ist die Lösung.

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