E-Rechnungsstellung in Nordmazedonien

Nordmazedonien ist bereit, mit dem Start seines Pilotprogramms zur elektronischen Rechnungsstellung am 1. Januar 2026 einen wichtigen Schritt auf seinem Weg der digitalen Transformation zu gehen.

Im Juli 2025 kündigten das Amt für öffentliche Einnahmen (PRO) und das nordmazedonische Finanzministerium die geplante Einführung eines obligatorischen nationalen E-Rechnungssystems (e-Faktura) für alle bargeldlosen Transaktionen, einschließlich B2B und B2G, an.

Die Reform der elektronischen Rechnungslegung (e-Faktura) wird bis zum dritten Quartal 2026 (etwa ab dem 1. Oktober) vollständig verpflichtend und zielt darauf ab, die Rechnungsstellung durch die Bereitstellung einer zentralen Echtzeit-Plattform zu modernisieren, die den EU-Standards entspricht. Dieses Mandat unterstreicht das Engagement Nordmazedoniens für die Umsetzung seines eigenen Modells zur kontinuierlichen Transaktionskontrolle (CTC).

Diese Seite bietet einen Überblick über die Anforderungen an die elektronische Rechnungsstellung in Nordmazedonien. Speichern Sie diese Seite, um über regulatorische Änderungen auf dem Laufenden zu bleiben.

B2B-E-Rechnungsstellung in Nordmazedonien

Die elektronische Rechnungsstellung im B2B-Bereich soll in Nordmazedonien nach Pilotversuchen mit ausgewählten Unternehmen ab dem 1. Januar 2026 verpflichtend werden. Diese elektronischen Rechnungen werden über das e-Faktura-System übermittelt und in Echtzeit vom Finanzamt (PRO) validiert.

Diese zentrale Plattform wird für die Ausstellung, den Empfang und die Validierung von elektronischen B2B-Rechnungen verwendet, um die Transparenz und Rückverfolgbarkeit von Transaktionen zu verbessern.

B2G-E-Rechnungsstellung in Nordmazedonien

Nordmazedonien beabsichtigt, bis zum dritten Quartal 2026 von der freiwilligen zur obligatorischen Verwendung der elektronischen Rechnungsstellung über das e-Faktura-System für B2G-Transaktionen überzugehen, das alle Umsatzsteuer-registrierten Unternehmen des Landes abdeckt.

Dieses Mandat erfordert strukturierte elektronische Formate und digitale Signaturen zur Einhaltung der Vorschriften. Die zuständige Behörde prüft jede elektronische Rechnung und vergibt einen eindeutigen Code. Anschließend wird das elektronische Dokument nach der Validierung automatisch an den Empfänger zugestellt.

Anforderungen an die elektronische Rechnungsstellung in Nordmazedonien

Die elektronische Rechnungsstellung in Nordmazedonien über das nationale e-Faktura-System verpflichtet Unternehmen, alle elektronischen Rechnungen über die Plattform abzuwickeln. Elektronische Rechnungen müssen in einem strukturierten elektronischen Format (XML, UBL) für die digitale Verarbeitung vorliegen und zur Echtzeitvalidierung an das zentrale System der PRO übermittelt werden, das die Einhaltung der Vorschriften prüft und eindeutige IDs zuweist.

B2B-E-Rechnungen erfordern eine digitale Signatur und werden nach deren Überprüfung automatisch an Aussteller und Empfänger gesendet.

Unternehmen müssen sich darauf vorbereiten, ihren Rechnungsstellungsprozess an die neuen E-Rechnungsstandards Nordmazedoniens anzupassen. Dazu gehört die Vorbereitung der Buchhaltungssoftware für die strukturierte Erstellung und Übermittlung von E-Rechnungen in den erforderlichen Formaten sowie die Integration mit der zentralen PRO-Plattform.

Sovos kann helfen. Setzen Sie sich mit unseren Steuerexperten in Verbindung, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen den neuen Standards und Anforderungen für elektronische Rechnungsstellung in Nordmazedonien entspricht.

Zeitlicher Ablauf der Einführung der elektronischen Rechnungsstellung in Nordmazedonien

Hier die wichtigsten Termine auf dem Weg Nordmazedoniens zur verpflichtenden elektronischen Rechnungsstellung:

  • November 2020: Elektronische Rechnungen erhalten den gleichen Rechtsstatus wie Papierrechnungen.
  • Juli 2025: Offizieller Start des e-Faktura-Projekts
  • Januar 2026: Pilotphase für die obligatorische elektronische Rechnungsstellung beginnt
  • Oktober 2026: Die obligatorische elektronische Rechnungsstellung tritt für alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Kraft

Zeitlicher Ablauf der Einführung der elektronischen Rechnungsstellung in Moldawien

Entdecken Sie die wichtigsten Termine auf dem Weg zur obligatorischen elektronischen Rechnungsstellung in Moldawien:

  • 2014: Einführung des E-Factura-Dienstes zur freiwilligen Nutzung durch Unternehmen
  • 2023: Die elektronische Rechnungsstellung im B2G-Bereich wurde für staatliche Einrichtungen verpflichtend.
  • Januar 2026: Eine Pilotphase für das obligatorische B2B-E-Rechnungssystem soll beginnen.
  • Oktober 2026: Die vollständige Einführung der elektronischen Rechnungsstellung wird für alle relevanten Transaktionen auf Basis der bestehenden nationalen E-Factura-Plattform erfolgen.

Einführung der elektronischen Rechnungsstellung in Nordmazedonien mit Sovos

Zur Vorbereitung auf die obligatorische Einführung der elektronischen Rechnungsstellung in Nordmazedonien im dritten Quartal 2026 müssen die Unternehmen technologisch und logistisch darauf vorbereitet sein, die neuen Bestimmungen einzuhalten.

Sovos ünterstützt Sie als Compliance-Partner zu helfen. Wir gewährleisten Ihre Einhaltung der Vorschriften und bieten Ihnen fachkundige Beratung, wenn wichtige Mandate in Kraft treten – in Nordmazedonien und darüber hinaus.

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Häufig gestellte Fragen

Die elektronische Rechnungsstellung wird in Nordmazedonien im dritten Quartal 2026 (voraussichtlich am 1. Oktober 2026) verpflichtend, nach einer Pilotphase, die am 1. Januar 2026 beginnt.

In Nordmazedonien müssen elektronische Rechnungen einem strukturierten elektronischen Format (wie XML/UBL) entsprechen und dürfen nicht im PDF-Format vorliegen.

Umsatzsteuerpflichtige Unternehmen in Nordmazedonien, die die neuen verbindlichen Regeln für die elektronische Rechnungsstellung nicht einhalten, können — vorbehaltlich einer Bestätigung — von Bußgeldern, dem Verlust von Mehrwertsteuerabzugsrechten, Prüfungen und dem Ausschluss von der öffentlichen Auftragsvergabe betroffen sein.